Feng-Shui: Einsatz von Licht
Insbesondere in den Wintermonaten fühlen sich die Menschen oftmals schlapp und antriebslos. Dies ist vor allem auf die niedrige Sonnenscheindauer zurückzuführen, welche uns kaum Licht aussetzt. Besonders drastisch zeigen dies Statistiken, welche belegen, dass in Ländern der nördlicheren Breitengrade aufgrund niedriger Sonnenscheindauer die Selbstmordraten im Winter erheblich höher sind. Das Licht hat demnach, egal ob im Freien oder beim Wohnen im Innenraum, eindeutig Auswirkungen auf unser Wohlbefinden.
Eben diese These vertritt auch die asiatische Lehre des Feng Shui. Bei dieser steigert Licht die sogenannte Yang Kraft, welche insbesondere das Wohnen stark beeinflusst, da diese auf uns übertragbar ist. Ist es im Gegenzug düster, so macht sich eine düstere Stimmung breit, welche uns unsere Lebensenergie entzieht. Feng Shui heißt aber natürlich nicht, dass dies durch grelle, blendende Lichter zu geschehen hat. Vielmehr sollte es sich um ein starkes, aber angenehmes Licht beim Wohnen handeln.
Wie sollte demnach eine adäquate Raumgestaltung aussehen? Es sollten für das Wohnen, also den Wohnraum, viele Lichtquellen vorhanden sein, welche das ganze Zimmer gleichmäßig und angenehm beleuchten. Durch die Verteilung erreicht man die Vermeidung von dunklen Ecken, welche sich wiederum negativ auf das Yang auswirken würden. Um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen, aber auch um spezielle Lichteffekte zu erzeugen, kann auf spezielle Hilfsmittel zurückgegriffen werden. So sind Gläser, Spiegel und alle weiteren denkbaren glänzenden Oberflächen geeignet, die Wirkung des Lichts weiter zu verstärken.
Die Lehre des Feng Shui sieht dies nicht nur positiv aufgrund der verstärkten Helligkeit, sondern auch aufgrund der Steigerung des Chi. Dies ist eines der Grundgrößen des Feng Shui und gibt uns Kraft, durchdringt uns und treibt uns an. Die Beleuchtung eines Raumes unter der Betrachtung der Kriterien des Feng Shui ist demnach weder kostenintensiv noch schwer, sondern bedarf nur einiger Überlegungen im Vorfeld.